Seit dem 18.12.2009 ist es gewiss. Das französische Statistiktool PhpMyVisites ist tot – zumindest bei uns.

Was war passiert?
Per E-Mail trudelte eine Sicherheitswarnung ein: Durch eine Schwachstelle im System ist es möglich eine schadhafte PHP-Shell auf dem Server zu installieren. Diese Schwastelle existierte in allen Systemen ab der Version 2.3b3.
Das schlimmste jedoch: Diese Schwachstelle wurde von einigen angreifenden Servern automatisch genutzt, sofern sie eine nicht gepachte Version von PhpMyVisites vorfanden.
Und jetzt?
Auf unserem Server – der zum Glück noch nicht angegriffen wurde – habe ich PhpMyVisites sofort entfernt. Das war auch für die damit getrackten Seiten kein Problem, da wir seit einiger Zeit zweigleisig fuhren. Das heißt, wir habe die Seitenaufrufe sowohl mit PhpMyVisites als auch mit dem Nachfolger Piwik getrackt.
Warum nicht gleich so?
Piwik ähnelt stark dem Platzhirsch Google Analytics. Das heißt, das Interface ist meiner Meinung nach genauso unübersichtlich, wie das des großen Vorbildes. Aber – und das ist der entscheidende Teil – entgegen seinem Vorgänger ist es bei Piwik noch nicht möglich, die Administratoren aus der Statsitik auszuschließen. Das heißt, wenn man, wie wir in den letzten Tagen, ein neues Template für eine Seite aufbaut, oder einen neuen Beitrag auf einem Blog schreibt, ist man gezwungen die Seite immer wieder aufzurufen und zu kontrollieren. Dabei verfälscht man aber leider die Statistik. Macht man das ganze dann noch gewissenhaft mit dem Internet Explorer 6, 7 und 8 mit Opera und natürlich Firefox erhällt man einen ziemlichen Auschlag für diesen Tag. Mit den tatsächlichen Besuchern hat das aber leider recht wenig zu tun.
Bleibt also zu hoffen, dass die Entwickler diese Funktion bald nachrüsten – eine Integration in das TYPO3-Backend gibt es jedenfalls schon.
PhpMyVisites ist tot – lang lebe Piwik!

[...] der Nachfolger von phpMyVisites “Piwik” dar. Auf dieses Tool sind wir aufgrund der Sicherheitslücke des Vorgängers bereits vor einiger Zeit [...]