In der Blogszene wird derzeit über magdeburger Anwälte diskutiert. Leider nicht gerade sehr positiv.
Die Kanzlei Steuerkanzlei SKG / Consulting aus Magdeburg versucht sich scheinbar durch eine sehr – nennen wir es mal “unlöbliche” – Art und Weise ein kleines Zubrot zu verdienen. Da werden Blogger, die die falschen Worte in ihren Beiträgen verwenden, einfach abgemahnt – mit der Begründung, dass dieses Wort als Wortmarke eingetragen und daher rechtlich geschützt sei. In der Liste der Abgemahnten steht sogar der Erfinder des Wortes.
Das Wort ist “Büro-Kaizen” und wurde von Jürgen Kurz eingeführt. Mir selber war es völlig unbekannt und ich musste erst einmal Google danach fragen: Es geht um die Veränderung (Kai = Veränderung, Wandel) zum Besseren (Zen) im Büro und ist in Fachkreisen inzwischen scheinbar sehr geläufig.
Frau Graßler, als Betreiberin des Blogs www.wissensagentur.net ebenfalls abgemahnt, hat die Koordination für ein gemeinsames Vorgehen übernommen. Wir wünschen ihr viel Erfolg bei der Auseinandersetzung und bitten alle ebenfalls Betroffenen sich mit ihr in Verbindung zu setzen.
Den kompletten Beitrag finden Sie auf der Seite von Frau Graßler unter
http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/wie-man-mit-abmahnungen-geld-verdienen-kann.html

Danke für den Beitrag. Wir werden sehen, wie die Geschichte ausgeht. Wünschenswert wäre ein Diskurs über die momentane Abmahnpraxis allemal. Da ja die meisten Blogger nicht böswillig Begriffe verwenden um jemandem zu schaden.
Und nicht nur in meinem Fall kommt auch eine regionale Komponente dazu. Denn meine Kunden sind nicht in Magdeburg und dann frag ich mich, welcher Schaden da wohl entstanden sein soll, der einen Streitwert jenseits von gut und böse rechtfertigt (außer eben um eine hohe Abmahngebühr festlegen zu können…)