Liebe Besucher,
seit gestern steht das Büro wieder und wir sind unter unserer neuen Adresse und unter neuer Telefon- und Faxnummer zu erreichen.
marmalade.de
Gellertstr. 5
39108 Magdeburg
Tel.: 0391 / 559 050 77
Fax: 0391 / 559 050 79
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Seit dem 18.12.2009 ist es gewiss. Das französische Statistiktool PhpMyVisites ist tot – zumindest bei uns.

Per E-Mail trudelte eine Sicherheitswarnung ein: Durch eine Schwachstelle im System ist es möglich eine schadhafte PHP-Shell auf dem Server zu installieren. Diese Schwastelle existierte in allen Systemen ab der Version 2.3b3.
Das schlimmste jedoch: Diese Schwachstelle wurde von einigen angreifenden Servern automatisch genutzt, sofern sie eine nicht gepachte Version von PhpMyVisites vorfanden.
Auf unserem Server – der zum Glück noch nicht angegriffen wurde – habe ich PhpMyVisites sofort entfernt. Das war auch für die damit getrackten Seiten kein Problem, da wir seit einiger Zeit zweigleisig fuhren. Das heißt, wir habe die Seitenaufrufe sowohl mit PhpMyVisites als auch mit dem Nachfolger Piwik getrackt.
Piwik ähnelt stark dem Platzhirsch Google Analytics. Das heißt, das Interface ist meiner Meinung nach genauso unübersichtlich, wie das des großen Vorbildes. Aber – und das ist der entscheidende Teil – entgegen seinem Vorgänger ist es bei Piwik noch nicht möglich, die Administratoren aus der Statsitik auszuschließen. Das heißt, wenn man, wie wir in den letzten Tagen, ein neues Template für eine Seite aufbaut, oder einen neuen Beitrag auf einem Blog schreibt, ist man gezwungen die Seite immer wieder aufzurufen und zu kontrollieren. Dabei verfälscht man aber leider die Statistik. Macht man das ganze dann noch gewissenhaft mit dem Internet Explorer 6, 7 und 8 mit Opera und natürlich Firefox erhällt man einen ziemlichen Auschlag für diesen Tag. Mit den tatsächlichen Besuchern hat das aber leider recht wenig zu tun.
Bleibt also zu hoffen, dass die Entwickler diese Funktion bald nachrüsten – eine Integration in das TYPO3-Backend gibt es jedenfalls schon.
PhpMyVisites ist tot – lang lebe Piwik!
Wie bereits angekündigt arbeiten wir zur Zeit an einer Schnittstelle zwischen dem Onlineshop OXID eSales und dem Content-Management-System TYPO3.
Nachdem die wichtigsten Funktionen stehen und ein erster Shop mit den neuen Funktionen ausgestattet ist, ist es an der Zeit einen Überblick über die Entwicklung und den aktuellen Stand zu geben.

Klar war von Anfang an, dass keiner der Systemkerne angefasst werden darf. Das gilt natürlich auch weiterhin. Es wird daher zwei Teile geben – einen für OXID und einen, der auf Seite von TYPO3 arbeitet. Beide Systeme sollen ihre Stärken voll ausspielen, wenn es um den Komfort bei der Bedienung und der Konfiguration geht.
Geändert hat sich ein wenig die Vorgehensweise. Bisher dachten wir an eine Single-Sign-On-Lösung, die es ermöglicht beide Systeme autarkt laufen zu lassen und als Besucher hin und her zu springen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die Entwicklung wesentlich leichter und schneller von statten geht, wenn der Shop als Master dient. Das heißt, es wird ein Modul geben, mit welchem man TYPO3-Seiten und Navigationen in OXID integrieren kann. TOXID wird die “fehlende” CMS-Funktion von OXID zur Verfügung stellen.
Dazu werden die Seitenelemente, welche im Shop benötigt werden, über einen zusätzlichen Page-Type generiert und anschließend in OXID zur Verfügung gestellt.
Folgende Arbeiten werden wir bis zur ersten Veröffentlichung erledigen:
Weitere Funktionen, die geplant sind:
Klar ist jetzt schon, dass TOXID nicht out of the box funktionieren wird. Wer sich jedoch ein wenig mit TYPO3 css-styled-content auskennt, wird die einfache Handhabung sicher zu schätzen wissen.
Es gib Arbeiten, die schiebt man immer vor sich her. Eine dieser Arbeiten von uns, war das Redesign dieses Blogs. Ich habe die Feiertage genutzt und mich mit Ruhe an das Layout gesetzt. Mit Papier und Bleistift bewaffnet ging es los.
Schlicht sollte er sein, denn damit bestehen später sehr viele Möglichkeiten individuelle Einträge zu gestalten ohne ganz aus dem Design auszubrechen. Eine schöne Sammlung solcher einzigartigen Blogeinträge auf anderen Seiten findet sich zum Beispiel bei coldheat.de.
Anschließend habe ich die Scribbles in InDesign und Photshop umgesetzt. Ein Schritt, den man als Programmierer eigentlich gerne überspringen würde. Am Ende zeigt sich jedoch immer wieder, dass es ohne nicht geht.
Mit einer sauberen Designvorlage war der Rest ein Kinderspiel. Das Template – ok, es ist auch wirklich einfach – war in einem Tag realisiert.
Es werden im Laufe der Zeit sicher immer wieder Kleinigkeiten zu ändern sein. Wie heißt es so schön:
Eine Website ist kein Produkt, sondern ein Prozess.
Dennoch: Eine solide Basis ist gelegt, die trotzdem genug Spielraum für Entwicklungen bietet. Zudem ist der Blog damit schon an das Redesign unserer Hauptseite angelehnt. Dieses Design steht ebenfalls und wird in den nächsten Tagen folgen.
Ich freue mich auf ein offenes Feedback aller Besucher.