Banner auf “dasoertliche.de” – ein Erfahrungsbericht

Joscha Krug
18. Juni 2010
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Im Laufe des letzten Jahres bekamen wir einen Anruf, ob wir nicht mit einem Banner auf “dasoertliche.de” vertreten sein wollten.

Der Preis war ok (69,- Euro / netto für ein Jahr unter 5 Suchbegriffen) und ich dachte mir, “wollen wir es mal auf einen Versuch ankommen lassen”. Gesagt, getan. Der Vertreter kam persönlich vorbei, ich schickte ihm den erstellten Banner und wir vereinbarten die Suchworte. Unter anderem “Webdesign” im Ort “Magdeburg”. Gezeigt wurde uns außerdem eine Seite mit entsprechenden Bannern.

Zum vereinbarten Zeitpunkt wurde das Banner eingefügt und auf den Hinweis, dass man unter der deutschen Schreibweise www.marmelade.de nicht uns, sondern die Konkurrenz aus Freiburg findet, auch promt reagiert. Auf die Rückfrage, warum wir denn auf der Seite (immerhin ja richtiger Ort und richtige Branche) nicht auch mit einem Eintrag in der Liste stehen, sagte man uns, dass wir diese Leistung für etwas um die 300,- Euro gerne dazubuchen könnten – wohl gemerkt, nicht für einen Premiumeintrag, sondern einfach nur, um wie die anderen Agenturen eben auch in der Liste zu stehen.

marmalade.de-Banner für das Örtliche Da sich für die Suchworte wohl niemand fand, der das Örtliche einem ähnlichen Test unterziehen wollte – oder bereits schlauer war – “findet” sich, statt lauter gleichberechtigter Banner, unser Kleiner rechts oben in der Ecke über zufälliger nicht Themenrelevanter großer Banner wieder.

Und so kam es denn, wie es kommen musste, dass bis heute kein einziger (!) Besucher über dasoertliche.de auf unsere Seite gekommen ist.

Letzte Woche kam ein Gutschein über 75,- Euro für Google-Adwords reingeflattert – das schreit doch förmlich nach einer Gegenprobe.

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TYPO3: eigene Klassen für Links definieren

Joscha Krug
4. Juni 2010
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Wenn man über den RichTextEditor (RTE) Links auf andere Seiten setzt, stehen einem die Standard-Klassen “external-link“, “external-link-new-window“, “internal-link“, “internal-link-new-window“, “download” und “mail” zur Verfügung.

Aber der RTE wäre kein Teil von TYPO3, wenn man ihn nicht einfach über ein paar Zeilen TypoScript ergänzen könnte. Wie immer ist nur die Frage wo und welche Zeilen das sind.

Da die Links über den RTE gesetzt werden, wird die Ergänzung normalerweise im TypoScript-Feld der Seite angelegt (im Normalfall der der Rootseite). Wir rufen also die Seiteneigenschaften unser Wurzelseite auf und gehen zum Reiter “Optionen”. Dort schreiben wir die Konfiguration ins Feld “TSconfig”.

Definieren wir als erstes die Klasse für den entsprechenden Reiter (in diesem Falls für Links auf andere Seiten).
RTE.classesAnchor {
  ourLink {
    class = ourLink
    type = page
    ### möglich auch "file", "mail" oder "url"
    image >
  }
}

Im zweiten Abschnitt fügen wir unsere Klasse “ourLink” den allgemein erlaubten Klassen und den Klassen für Links hinzu. Zum Schluss definieren wir dann noch die Standardauswahl um den Redakteuren ggf. einen Klick zu ersparen.

RTE.default {
  proc {
    allowedClasses (
      external-link, external-link-new-window, internal-link,
      internal-link-new-window, download, mail, ourLink
    )
  }
  classesAnchor (
    external-link, external-link-new-window,
    internal-link, internal-link-new-window, download, mail,
    ourLink
  )
  classesAnchor.default {
    page = ourLink
    url = external-link-new-window
    file = download
    mail = mail
  }
}

Jetzt können wir Links unsere neue Klasse hinzufügen und diese per CSS stylen.

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Powermail-E-Mailempfänger mit Case-Unterscheidung über TypoScript zuweisen

Joscha Krug
4. Juni 2010
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Die Extension “Powermail” für TYPO3 ist das universelle Tool, um E-Mails aus dem Frontend zu verschicken, Daten in die Datenbank zu schreiben und so weiter.

Die Konfiguration ist recht einfach, sofern man einmal die Denkweise verstanden hat.

An dieser Stelle eine kleiner Tipp, wie man recht schnell den Empfänger einer E-Mail über das Frontend definieren kann, ohne die E-Mailadresse dort im Klartext zu hinterlegen:

1. Formularfeld anlegen

Wir erstellen mit Powermail ein Feld zum unterschieden der Empfänger (Radiobuttons, Selectbox,…) mit den Werten “empf1″ und “empf2″. Nehmen wir an, das Feld hat den Marker (steht im Feld “Name für Templates”) “###UID19###”.

Ja nach Auswahl sollen die Daten jetzt an “empf1@test.de” oder “empf2@test.de” gesendet werden.

2. TypoScript im Setupfeld des Templates

Im TypoScript-Setup für die Seite defnieren wir jetzt ein Case-Objekt mit dem Namen “emailan” und unterschieden dort einen Standardwert (”default”) und den Wert “empf2″ mit der zugehörigen E-Mailadresse. Unterschieden werden sollen die Werte anhand des Feldes mit der uid 19. Der Wert “powermail_249” definiert die ID des Content-Elements des Powermailformulars.

emailan = CASE
emailan {
    ### Unterschiedung anhand Feld mit der UID 19
    key.data = TSFE:fe_user|sesData|powermail_249|uid19
    ### Standardwert
    default = TEXT
    default.value = empf1@test.de
    ### Wert bei Auswahl "empf2"
    empf2 = TEXT
    empf2.value = empf2@test.de
}

Jetzt vererben wir nur noch den Wert an einen weiteren Marker, den wir dann in Powermail als Empfänger auslesen können:

plugin.tx_powermail_pi1.dynamicTyposcript {
    empfaenger < emailan
}

3. Empfänger in Powermail auslesen

Damit ergibt sich für das Empfängerfeld in unserem Powermail-Formular der Wert "###POWERMAIL_TYPOSCRIPT_EMPFAENGER###".

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CI, Gehörlosigkeit und das Bundesministerium für Bildung und Forschung

Joscha Krug
3. Juni 2010
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Ob dieser Beitrag hierher gehört, weiß ich nicht, veröffentlichen möchte ich ihn trotzdem an dieser Stelle.

Mit meinem Studium zum Gebärdensprachdolmetscher habe ich die Gebärdensprache als eine fazinierende Sprache kennen gelernt. Oftmals werde ich gefragt “Kann man damit alles ausrücken?” und ich bin jedesmal versucht zu erwidern “Ja, es tut mir leid dir das sagen zu müssen, aber wir Lautsprachlichen stinken ganz schön ab – damit lässt sich viel mehr, sehr viel präzieser ausdrücken!”.

Sofern man sich darauf einlässt (und anders ist das Studium wohl nicht zu machen) bekommt man auch eine völlig neue Kultur geschenkt. Gebärdensprache ist hier das verbindende Element, das einem Zugang in eine fazinierende Welt gibt. (Wie es der Zufall will, haben wir hier auch unseren neuen Mitarbeiter kennen gelernt, der ab Juli unser Team unterstützen wird.)

Warum dieser “Ausflug”?

Vor einiger Zeit erreichte mich eine E-Mail mit einem Aufsatz im Anhang zum Thema “Haben gehörlose Kleinkinder ein Recht auf ein Cochleaimplantat?”.

In diesem plädieren Frau Dr. phil. Dipl.-Phys. Sabine Müller und Frau Zaracko (Juristin) dafür, dass, sofern sich Eltern weigern ihrem gehörlosen Kind ein Cochleaimplantat einsetzen zu lassen, dies gegebenfalls mit einem Sorgerechtsentzug zwangsweise durchführen zu lassen. Zu diesem Schluss kommen die beiden Autorinnen, weil die “Deaf Community” überspitzt gesagt, wohl das Schlimmste sein kann, was einem gehörlosen Jugendlichen passieren kann.

Dies zeigt schon, dass hier wieder einmal nur auf die rein medizinische Seite geschaut wurde. Von allem Anderen, was das wirkliche Leben eines gehörlsoen Menschen betrifft, scheinen die beiden Autorinen keinen Schimmer zu haben.

Hier werden Thesen aufgeworfen, die sich für jeden interessierten Menschen und jeden, der schon einmal mit dem Thema “Gebärdensprache” zu tun hatte, direkt als haltlos heraus stellen.

Herr Heßmann, Professor an der Fachhochschule Magdeburg, hat sich die Mühe gemacht, dies mit Quellen zu unterlegen (Anm. zu Müller & Zaracko 2010).

Und das Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die Krone wird dem Ganzen dadurch aufgesetzt, dass dieser Artikel “vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt (Förderkennzeichen 01 GP 0769 und 01 GP 0804)” wird. Hier werden Gelder für schlampige Recherchen ausgegeben, die dazu führen könnten, dass Eltern in solch wichtigen Fragen das Sorgerecht entzogen wird, ohne dieses komplexe Thema auch nur eine Minute von einer anderen Perspektive zu beleuchten. Das lässt mir kalte Schauer den Rücken runter laufen!

Ich wünsche mir, dass die beiden Autorinnen den für sie sicher großen Schritt wagen, einen Gebärdensprachkurs zu machen und mit Gehörlsoen in Kontakt zu treten. Ich bin mir sicher, am Ende würden sie zu einem ganz anderen Ergebnis gelangen, das die Gehörlosengemeinschaft nicht als Gegenpol, sondern als Bereicherung für unsere Gesellschaft sieht.

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freie Webstatistik “Piwik” jetzt auch bei uns in Version 0.6.2

Joscha Krug
1. Juni 2010
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Eine gute Alternative zu Google Analytics stellt der Nachfolger von phpMyVisites “Piwik” dar. Auf dieses Tool sind wir aufgrund der Sicherheitslücke des Vorgängers bereits vor einiger Zeit umgestiegen.

Neue Features

Die Neue Version wartet mit einigen lang ersehnten Features auf. So ist es inzwischen möglich Benutzer per Cookie oder anhand der IP-Adresse vom Tracking auszuschließen. Damit erzeugt man beim Aufruf der eigenen Seite keine Einträge mehr und erhält genauere Zahlen.

Zudem ist es jetzt ebenfalls möglich, die verweisenden Seiten und die Suchbegriffe dirket aus der Oberfläche heraus aufzurufen. Letzteres finde ich immer wieder interessant um zu sehen, wer sich den “in der Nachbarschaft” befindet.

Automatisches Update

Das Update habe ich erstmals, natürlich nach einem Backup, mit der automatischen Updatefunktion durchgeführt. Diese arbeitet ähnlich wie unter Wordpress: Sofern entsprechende Rechte auf das Verzeichnis gesetzt sind, einfach den “autoamtic Update”-Button drücken, es werden die nötigen Datein kopiert. Anschließend wird man zum ausführen des SQL-Befehls für das Update der Datenbank aufgefordert.
Und das war es auch schon – die aktuelle Version 0.6.2 arbeitet mit allen Neuerungen.

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